Objektiv

Sony FE 2,8/16-35 mm GM II im Test

4.9.2023 von Werner Lüttgens

Sie sind auf der Suche nach einem neuen Objektiv? Wie gut ist das Sony FE 2,8/16-35 mm GM II. Unser Test.

ca. 1:45 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Sony-2_8-16-35-mm-GM-II
Das Sony FE 2,8/16-35 mm GM II.
© Sony

Mit 2700 Euro ist der Preis zum Verkaufsstart erneut hoch, er ist aber – im Gegensatz zu zahlreichen anderen Neuerscheinungen derzeit – nicht gestiegen.

Bei 16 mm und Blende 2,8 erreicht das FE 2,8/16-35 mm GM II sehr gute Messwerte in der Bildmitte, der Randabfall ist sehr maßvoll. Abblenden ändert an den Werten für die Bildmitte nur wenig. Der Randabfall des Kontrastes sinkt leicht.

Bei 24 mm und Blende 2,8 sinkt die Auflösung in der Bildmitte um gut 100 Linienpaare, und auch der Kontrast läßt moderat nach. Abgeblendet messen wir für 24 mm annähernd die gleichen Werte wir für 16 mm. Der relative Randabfall ist bei 24 mm durchgängig noch etwas niedriger als bei 16 mm.

Bei 35 mm messen wir für die Bildmitte und Blende 2,8 rund 250 Linienpaare weniger als bei 16 mm. Der Kontrast entspricht dem Wert bei 24 mm. Abblenden bringt ein kleines Plus von 50 Linienpaaren. Der relative Randabfall von Auflösung und Kontrast ist bei 35 mm am geringsten.

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Zusätzliche Infos
Getestet durch Redaktion ColorFoto
September 2023

Deutlich verbessert

Der Vergleich zum FE 2,8/16-35 mm GM zeigt eine Tendenz, die wir in letzter Zeit häufiger sehen: Der Kontrast der neuen Rechnung steigt über das ganze Bildfeld bei allen gemessenen Blenden und Brennweiten. An den Rändern ist das Plus zudem durchgängig höher als in der Bildmitte. In der Bildmitte sinkt jedoch ebenfalls durchgängig die Auflösung. Besonders auffällig ist aber bei nahezu allen Brennweiten und Blenden der geringere relative Randabfall bei Auflösung und Kontrast. Beim Kontrast sind die Unterschiede Alt zu Neu zwar besonders groß, aber auch bei der Auflösung nicht zu unterschätzen. Im Ergebnis fehlen so dem GM II in der Bildmitte bei 35 mm und Blende 2,8 rund 100 Linienpaare auf das GM, aber am Rand messen wir 180 Linienpaare mehr. Abgeblendet sieht es ähnlich aus. Das GM liefert in der Bildmitte gut 100 Linienpaare mehr, aber am Rand fehlen dem GM auf das GM II circa 130 Linienpaare.

Im Ergebnis arbeitet das GM II also nicht nur kontrastreicher sondern auch wesentlich gleichmäßiger über das Bildfeld als das GM bei allen drei gemessenen Brennweiten. Diese Tendenz zu einer gleichmäßigeren Abbildungsleistung über das Bildfeld begrüßen wir sehr, da oft eben nicht nur die Auflösung in der Bildmitte wichtig ist. Damit ist das Sony FE 2,8/16-35 mm G II klar empfohlen.

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